Schlagwort-Archive: Spiel des Jahres

Prämierte Spiele bieten viel Spaß und Action

Die Preisträger für das Jahr 2017 stehen fest.

Der Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ ist ein vom Verein Spiel des Jahres e. V. seit 1979 vergebener Spielepreis für deutschsprachige Brett- und Kartenspiel-Neuheiten. Er gilt als die weltweit bedeutendste Spieleauszeichnung. Seit 2001 wird auch das „Kinderspiel des Jahres“ ausgezeichnet.

In der Kategorie „Kinderspiel des Jahres“ gewann das Spiel „Icecool“ aus dem Amigo Verlag.

Icecool ist  aktionsreich und besticht mit  einem einfachem Spielprinzip. Es ist für Kinder ab 6 Jahren und für 2-4 Spieler geeignet.

„Abwechselnd ist in jeder Runde ein anderer der Fänger. Er versucht die anderen Pinguine zu fangen während die versuchen drei Fische einzusammeln, die oben auf den Türen liegen. Für das Einsammeln von Fischen bzw. Fangen von Pinguine gibt es Siegpunkte.

Man bewegt seinen Pinguin durch Fingerschnippen durch die Räume. Kommt ein Pinguin unter einer Tür mit einem Fisch seiner Farbe hindurch, nimmt er sich diesen Fisch und eine Siegpunktkarte. Das Spiel endet, wenn jeder einmal Fänger war. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.“ (die-spieltruhe)

 

 

 

 

In der Kategorie „Spiel des Jahres“ konnte das Spiel „Kingdomino“ die Jury überzeugen.

„Jeder Spieler startet zunächst mit seinem kleinen Schlösschen und legt im Laufe des Spiels Landschaftsplättchen in Domino-Art an. In Jeder Runde werden vier Landschaftsarten vergeben und wer sich die besten davon schnappen kann und so ein wertvolles Königreich errichtet, gewinnt das Spiel. Jeder Spieler versucht, die unterschiedlichen Geländearten möglichst umfangreich auszubauen; nur nutzt das nichts, wenn man nur wenig Plättchen mit Kronen-Symbol ergattert, denn diese Kronen sind der Multiplikator für die gelegten Plättchen. Das bedeutet: keine Krone – kein Multiplikator, also Null Punkte. Hat ein Spieler z.B. 6 Waldfelder mit insgesamt 3 Kronen, dann rechnen wir zum Ende 6 x 3 = 18 Punkte für diese Fläche. Ist nur eine Krone darunter, wären es demnach nur 6 Punkte. Wer so zum Schluss die meisten Punkte zusammenbringt, der gewinnt das Spiel. Allerdings hat natürlich auch dieses Spiel einen „Haken“, denn wer in der einen Runde zu gierig ist, sorgt dafür, dass die Mitspieler in der nächsten Runde die bessere Auswahl haben. Ganz so einfach ist es dann also doch nicht!“ (die-spieltruhe)

Hier gibt es ausführlichere Informationen rund um das Thema „Spiel des Jahres“

http://spieldesjahres.com/de/preistraeger

 

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Spiel des Jahres: Colt Express macht das Rennen

 

Die Westernparodie „Colt Express“ ist Spiel des Jahres 2015. „Diese Mischung aus Planung und Chaos hat Charme und Witz“, urteilte die Jury am Montag in Berlin.

Bei dem Brett- und Würfelspiel aus dem Verlag Ludonaute schlüpfen 2-6 Spieler in die Rollen von Banditen, die in einem Zug Reisende ausrauben und ihre Konkurrenten außer Gefecht zu setzen versuchen. Das Spielbrett ist ein dreidimensionaler Zug.

In diesem Zusammenhang noch ‚mal vielen Dank an unseren Praktikanten Henry für das Zusammenbauen der Züge und Waggons.

Im späten 19. Jahrhundert war die Eisenbahn des amerikanischen Westens ein beliebtes Ziel für Banditen. Mit waghalsigen Manövern sprangen sie auf die Waggons und in die Abteile hinein, um den ehrbaren Reisenden Geldbörsen und Schmuck zu rauben. In Colt Express sind die Spieler diese Banditen, auf der Jagd nach fetter Beute. Jeder will das meiste Geld erbeuten. Doch die anderen Spieler und der Marschall machen ihnen die Sache schwer. Wer wird einen kühlen Kopf bewahren, sich in und auf dem Zug am klügsten bewegen und sich auf dem Raubzug keine Kugeln einfangen? Natürlich hat jeder Räuber sein eigenes Ziel und alle versuchen den Überfall zu ihren Gunsten zu planen und die fetteste Beute zu machen. Nicht selten fliegen dabei die Fäuste und Kugeln pfeifen ihnen um die Ohren. So beginnt schnell ein Wettlauf nicht nur in sondern auch auf den Waggons. Aber nur ein Bandit wird es schaffen, der reichste Gesetzlose der Bande zu werden.

Zum Kinderspiel des Jahres 2015 wurde bereits am 08. Juni 2015 in Hamburg „Spinderella“ aus dem Zoch Verlag gewählt.

Begründung der Jury:
Unten auf dem Waldboden ist viel los – und oben drüber auch. Der doppelbödige Mechanismus mit Magnetkraft zieht Spieler magisch an. Der Autor Roberto Fraga gewinnt dem klassischen Laufspiel eine neue Ebene ab. Die lauernde Spinne direkt über dem Ameisentreck sorgt für ein permanentes Kribbeln. Ärgere ich mit ihr die Mitspieler? Oder bringe ich meine Ameisen ins sichere Ziel? Diesem packenden Spielprinzip ordnet sich das tolle Material jederzeit unter.

Beide Spiele befinden sich bereits in unserem Bestand und können ausgeliehen werden. Genauso wie die 439 anderen Spiele aus unserem für alle Altersgruppen umfassenden Spieleangebot.

Viel Spaß beim Spielen wünscht

Barbara Beine