Für alle Onleihe-Kunden…

Die Stadtbüchereien Erkrath und Landshut bloggen:

Liebe Leserinnen und Leser,

leider „hakt“ unsere Onleihe zur Zeit immer wieder mal. Diesmal greifen wir den wichtigen Hinweis der Kollegen aus Landshut auf: Bitte bis auf weiteres nicht auf die neueste Version ADE 4.5.7 updaten!

Ich möchte bei allen Problemen, die wir in den letzten Wochen hatten aber unbedingt auf die neu gestalteten Hilfeseiten hinweisen: übersichtlich und informativ. Einfach mal vorbeischauen 🙂

Viele Grüße
Beate Sleegers

Liebe Bloggerinnen und Blogger,

für alle Nutzer, die Magazine, ePaper oder eBooks am PC über ADE lesen, gibt es immer noch Probleme. Hier folgt der Hinweis, der auch auf der Onleiheseite zu finden ist:

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

=> Bitte bis auf weiteres nicht auf die neueste Version ADE 4.5.7 updaten!

Mit der aktuellen Version des Adobe Digital Edition (ADE) 4.5.7 ist eine Nutzung zumindest der ePaper derzeit nicht möglich.

Nach Ausleihe des ePaper lässt sich diese zwar öffnen, aber die Seiten verbleiben meist weiß, ohne Text oder Bilder.

Wir haben dies geprüft und können hier von unserer Seite keine Anpassung vornehmen. Hier muss Adobe nachliefern.

Es liegen uns auch vereinzelte Meldungen vor, dass dies auch eBooks betrifft.

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Papier mal anders!

Der Freundeskreis der Stadtbücherei e.V. steht am 5. und 6. Dezember von 11 bis 20 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in Soest im Aktionshaus und verkauft alles, was man aus Papier so machen kann: Christbaumschmuck, Ohrringe und Ketten, Weihnachtskarten, Adventsgestecke, Orimoto-Bücher undundund …
Live faltet der Origami-Künstler Dustin Rumpf auf Wunsch aus Geldscheinen oder Papier originelle Geschenkideen.

Außerdem haben wir einen Stand am 16.12. von 10 bis 18 Uhr beim kleinen Soester Weihnachtsmarkt in der Schützenhalle der Einigkeit.
Dort wird natürlich auch wieder Origami gefaltet, dazu kommt um 16.30 Uhr für die kleinen Besucher der Nikolaus.

 

Nächster Literaturkreis am 11.12.2017 um 18:00 Uhr

Der nächste Literaturkreis findet statt am am 11.12.2017 um 18 Uhr. Wie lesen noch einmal „Kraft“ von Jonas Lüscher

Lüscher, Jonas:
Kraft / Jonas Lüscher. – 3. – München : Beck, 2017. – 235 Seiten ; 21 cm
ISBN 978-3-406-70531-1 : 19,95 €

Rhetorikprofessor Richard Kraft möchte sich aus seiner unglücklichen Ehe befreien, was ihm aufgrund seines leeren Kontos nicht möglich ist. Da weist ihm ein alter Weggefährte einen Ausweg: Bei einer wissenschaftlichen Preisfrage im Silicon Valley gibt es eine Million Dollar zu gewinnen …

 

Elisabeth Dietz, Literaturkreis

Gelesen im Literaturkreis: „Vogelweide“ von Uwe Timm

Die Abschnitte des Buches plätschern vor sich hin, wie die Wellen im Meer. Mal geht es um die Gegenwart von Christian Eschenbach, der als Vogelwart auf einer unbewohnten Nordseeinsel arbeitet. Immer wieder und immer öfter geht es aber um Personen seiner Vergangenheit: die Eltern, seine getrennt lebende Ehefrau Selma, seine Geliebten. Hier besonders um seine frühere Geliebte Anna. Sie war die Frau eines befreundeten Ehepaares. Und ähnlich wie in Goethes Wahlverwandtschaften halten beide Ursprungsbeziehungen nicht stand.

Anna will ihn auf der Insel besuchen, was ihn aus seinem gewohnten Arbeitsrhythmus bringt. Als sie dann da ist, erzählt sie, dass sie an Leukämie erkrankt ist und bald eine Chemotherapie beginnen wird.

Das alles ist unspektakulär erzählt und wirkt ein bisschen langweilig.

Elisabeth Dietz, Literaturkreis

Gelesen im Literaturkreis: „Auerhaus“ von Bov Bjerg

Mehrere Jugendliche leben zusammen in einer Wohngemeinschaft. Das Lied „Our House“ von Madness aus dem Jahr 1982 ist Tag und Nacht bis auf die Straße zu hören. Deshalb heißt das Haus im Dorf nur Auerhaus.

Die WG ist von Frieders Eltern initiiert worden. Ihr Sohn hat einen Selbstmordversuch hinter sich. Und weil ihm der Psychiater in der Klinik geraten hat, nicht mehr bei den Eltern zu wohnen, stellen sie das Haus des verstorbenen Großvaters den Schülern zur Verfügung. Solange alle in die Schule gehen, funktioniert es. Nach und nach kommen einige neue Mitbewohner dazu. Zum Beispiel das Mädchen, das wegen Brandstiftung in der Psychiatrie war oder der schwule Kiffer Harry.  

Doch als die Schulzeit zu Ende ist, zerstreuen sich die Bewohner des Auerhauses, nach Berlin, um der Bundeswehr zu entgehen, ins Ausland oder zum Beginn einer Ausbildung. Und sehen sich erst bei Frieders Beerdigung wieder.

Ein Buch über das Leben mit 17, einem Alter, in dem man sich schon vorkommt, wie im richtigen Leben. In dem man sich aber auch auf gefährliche Dinge einlässt, deren Tragweite man gar nicht abschätzen kann – heiter melancholisch erzählt.

Elisabeth Dietz, Literaturkreis

Gelesen im Literaturkreis: „Das Geheimnis des Luca“ von Ignazio Silone

Luca Sabatini kehrt nach lebenslanger Haft in sein Heimatdorf in den Abruzzen zurück. Nach rund vierzigjährigem Zuchthausaufenthalt hat sich herausgestellt, dass er unschuldig ist. Damals wurde ein Kaufmann erschlagen und Luca war verdächtig, weil er seinen Aufenthaltsort in jener Nacht nicht preisgeben wollte. Nicht nur er, auch viele andere im Dorf wussten schon damals, dass er unschuldig ist. Aber um jemand anderen zu schützen, ging er im äußerst konservativen Italien lieber ins Gefängnis.

Wir haben lange darüber diskutiert, ob es realistisch ist, 40 Jahre ins Gefängnis zu gehen, statt zu einer Liebe zu stehen, die keine sein durfte. Hätte es nicht die Möglichkeit für einen Neuanfang gegeben? In einem anderen Ort, einem anderen Land? Wir sind zu keinem Schluss gekommen, denn es war eine andere Zeit, ein anderes Land …

Elisabeth Dietz, Literaturkreis

Liebeserklärung an die Stadtbücherei

Das Besitzen von Büchern ist nicht schwer, das Ausleihen dafür sehr.

So manches Buch, das für 4 Wochen in der Obhut eines Büchereinutzers war, kommt nicht in dem  Zustand wieder bei uns an wie es ausgeliehen wurde. Kaffeeflecken, Eselsohren, Unterstreichungen und Kritzeleien sind leider keine Ausnahme. Bei groben Verschmutzungen bitten wir unsere Nutzer dann auch darum uns das Buch zu ersetzen.

Folgendes Beispiel einer Kritzelei hat mir dann aber doch ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Aber beim nächsten Mal bitte lieber persönlich beim Personal kundtun wie toll man die Bücherei findet.