Archiv der Kategorie: Musik

Hello, Dolly!

Das Team der Stadtbücherei Soest machte am Samstag einen Ausflug nach Hamm-Heessen und besuchte dort die Waldbühne.
Wir schauten uns das Musical „Hello, Dolly“ an.

Es war ein wirklich toller Abend und wir können einen Besuch der Freilichtbühne nur empfehlen!

Wer den Film mit Barbra Streisand und Walter Matthau einmal sehen oder die Musik hören möchte, wird in der Stadtbücherei fündig.

 

Rise Against – Endgame

Rise aginst

Ihr habt Lust auf einen neuen Musikgeschmack?
Rise Against ist eine amerikanische Band, welche mittlerweile schon sieben Alben raus gebracht hat.
Die Mitglieder von Rise Against sind: der Rhytmusgitarrist und Sänger Tim McIlrath, dem Bassisten und Backgroundsänger Joe Principe, dem Drummer Brandon Barnes, dem Leadgitarrist und Backgroundsänger Zach Blair.
Die Band Rise Against gibt es seit dem Jahr 1999 und der Stil ist Melodic Hardcore, Punk, Hardcore-Punk.
Das Album Endgame ist das 6. Album von Rise Against .
Mit ihrem Album Endgame eroberten die Jungs von Rise Against die deutschen Charts. Endgame hielt sich 13 Wochen auf Platz eins der deutschen Charts.
Ein guter Freund von mir, den ich von den Pfadfindern kenne, hat mich auf die Band gebracht und ich habe ein Lied gehört und konnte nicht mehr aufhören. Ich fand es sofort gut. Ich finde es gut, da mir die Melodie, die Bässe und die Texte sehr gut gefallen.

 

Rise Against:
Endgame
Universal, 2011
16,99€

Tipp von: Lena Reif

 

Karin Nohr – Vier Paare und ein Ring

Karin Nohr - Vier Paare und ein Ring

Dem Literaturprofessor Kurt Schwemmers kommt in seiner Vorlesung eine spontane Idee. An vier aufeinanderfolgenden Sonntagen will er die Komplettaufführung von Richard Wagners „Der Ring der Nibelungen“ in der Dresdner Semperoper besuchen. Davor noch im Elbschlösschen gut Essen gehen. Da das zu zweit etwas eintönig ist, überredet Kurt kurzerhand seine Frau Eva drei befreundete Paare einzuladen. Spontan sagen Kurts Kollege Dirk Blasius nebst Frau, Evas Freundin mit dessen Tochter Lena und die Eheleute Diesterkamp zu. Der Spaß kann beginnen. Doch der „Ring“ entwickelt seinen ganz eigene Wirkung und bringt so manche Gefühle durcheinander.

Richard Wagners Ring-Saga einmal anders. In ihrem Roman lässt die Autorin Karin Nohr ihre Protagonisten sich mit Wagners Figuren identifizieren, was zu teilweise dramatischen Gedankengängen in ihren Leben führt. Sehr schön ist der Aufbau des Buches: Unterteilt in die vier Ringopern (Rheingold, Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), eingeleitet durch fiktive Inhaltsangaben einer 10ten Klasse und in der Mitte jedes Hauptkapitels der Teil eines Notenblattes, welches die Oper symbolisiert.

von A. Helling

Die Reise des chinesischen Trommlers

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Der junge Sid lebt in den zwielichtigen Ecken von Hongkong. Den Tag verschläft er, nachts spielt er Drums in einer Rockband und vergnügt sich danach mit Frauen. Eines nachts lässt er sich mit Carmen, der Freundin des Mafiabosses Steven Ma ein. Sie werden erwischt und Sid kann gerade so entkommen. Kwan – Sids Vater – ist ebenfalls ein Mafiaboss und ein guter bekannter von Steven. Dieser soll nun Sid die Hände abnehmen, danach wären alle quitt. Stattdessen schickt Kwan Sid zusammen mit dem Untergebenen Chiu nach Taiwan ins Exil. Dort kann sich Sid aber nicht einleben und langweilt sich sehr. Bei einer Wanderung hören die Beiden plötzlich Trommeln. Sid ist sofort angetan von den Rhythmen. Eine anstrengende Reise beginnt.

Dieser Film zeigt eindrucksvoll den Wandel eines jungen Mannes. Weg von Selbstzerstörung, hin zu einer Reise der meditativen Ichfindung. Außerdem ist es schön, die asiatischen großen Trommeln im Zentrum einer Geschichte zu sehen. Abgerundet wird „Die Reise des chinesischen Trommlers“ durch wunderschöne Naturaufnahmen und die beeindruckenden Rhythmen der Trommeln.

von A. Helling

Unheilig – Frohes Fest

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Sternzeit (1. Strophe). Kling Glöckchen klingelingeling. Leise rieselt der Schnee. O Tannenbaum. Sternzeit (2. Strophe). Süsser die Glocken nie klingen. Als ich bei meinen Schafen wacht. Vollendung. Morgen kommt der Weihnachtsmann. Sternzeit (3. Strophe). Schneeflöckchen, Weißröckchen. Still still still. Ihr Kinderlein kommet. Stille Nacht, heilige Nacht. Sternzeit (4. Strophe).

Wer hat sie nicht satt, diese immer gleichen Weihnachtslieder. Mit der Familie unterm Weihnachtsbaum zu sitzen und schiffe Töne zu singen bzw. derer zu lauschen. Doch der Graf hat aus seiner Gruft etwas mitgebracht. Mit seiner Band Unheilig hat er viele Weihnachtstitel mit ihrem typischen elektrolastigen Sound neu eingespielt und gibt damit den verstaubten Titeln einen neuen Glanz. Einige Titel gehen sofort ins Bein. Nachdem man sich beim Tanzen verausgabt hat, laden die ruhigen Titel zum Kuscheln vorm Kamin ein. Alle Jahre wieder.

von A. Helling

In der Stadtbücherei gibt es von Unheilig noch folgende Medien: Große Freiheit (CD), Lichter der Stadt (CD & Live-CD).

Hörbuch „Vita classica“ von Steffen Möller

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Seit seinem 14. Lebensjahr ist Steffen Möller Klassik-Fan. Kein Jazz, kein Pop, kein Rock, keine Weltmusik kein einziger mildernder Umstand ist ihm anzurechnen.
Weder seine erbarmungslose Klavierlehrerin noch der schulische Musikunterricht können ihn von seiner Passion abbringen, und so wurde alles kompliziert: Pubertät, Schulzeit, Studium, die gesamte “Sozialisierung”. In “Viva Polonia” hat Steffen Möller die Mentalität seiner polnischen Wahlheimat unter die Lupe genommen. Jetzt erzählt er von einer Jugend hinter den Schallmauern, von den originellen Menschen des Klassik-Milieus und ihren Verstellungskünsten. Kurzweilig und heiter erzählt Steffen Möller seinen Lebensweg.
Interessante Beschreibungen der Schulzeit in den sechziger Jahren und später in Polen sowie eingespielte Musikbeispiele, runden diese Vita ab.
Klassikmusik-Freunde werden schmunzelnd an ihre eigene Geschichte erinnert.
Junge Menschen, die sich bisher nicht an klassische Musik herangetraut haben, werden vielleicht animiert, “es” zu wagen!

Hörbuch:

Vita classica : Bekenntnisse eines Andershörenden / Steffen Möller
Frankfurt am Main: Scherz, 2009
478 S. : Ill.
ISBN 978-3-502-15168-5

Vorgestellt von Ulrike Andreae-Dorok