Archiv der Kategorie: Märchen – Sagen

Die Schule der Magier

Ich musste mal wieder was schreiben, weil:

Ich lese gerade die Reihe „Die Schule der Magier“ von Henry Neff.

Schule der Magier - Cover

Schule der Magier – Das geheime Portal von Henry Neff

Der zwölf jährige Max MacDaniels entdeckt auf einer Zugfahrt jemanden, der ihn beobachtet. Als er mit seinem Vater Scott MacDaniels aus dem Zug ausgestiegen ist und in einem Museum einen Wandteppich betrachtet, verändert dieser sich plötzlich. Von da an sind ihm seltsame Gestalten auf der Fährte. Nach kurzer Zeit wird ihm erklärt, dass in ihm vielleicht alte Magie stecken könnte. Zufälligerweise wird die Welt gerade von einigen bösen dunklen Mächten angegriffen. Max wird Schüler in einer Schule für Magier und lernt dort Magie. Dort lernt er auch David kennen. Die beiden erkunden die Geheimnisse der alten Magie-Schule und machen eine Entdeckung: Der Dämon Astaroth ist seit mehreren Jahrhunderten in einem alten Rembrandt-Gemälde gefangen und wird von seinen dämonischen und dunklen Helfern befreit. Mit dunkler Magie.

Ich finde die Reihe sehr empfehlenswert und gut geschrieben. Die Bücher kommen aus den USA und leider sind nur die ersten drei von fünf Büchern ins Deutsche übersetzt. Dennoch lohnt sich das lesen. Ich habe das vierte Buch auf Englisch schon gelesen und lese zur Zeit das fünfte.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Wer kennt sie nicht, die Zeilen:
„Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.“

Am 26.12.1975, also vor fast 40 Jahren, lief der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ das erste Mal im Westfernsehen.
Gedreht wurde er 1973 in der DDR und der Tschechoslowakei.
Das Aschenbrödel wurde von Libuše Šafránková gespielt, der Prinz von Pavel Trávníček. Unvergesslich bleibt die Filmmusik von Karel Svoboda.

Für diejenigen, die den Film tatsächlich noch nicht gesehen haben sollten:
Aschenbrödel lebt bei ihrer Stiefmutter und deren Tochter Dora und muss dort wie eine Dienstmagd arbeiten. Ihre einzigen Freunde sind das Pferd Nikolaus, der Hund Kasperle und die Eule Rosalie. Als der Hofball des Prinzen ansteht, bekommt Aschenbrödel drei Zaubernüsse geschenkt, in denen ein Jägersgewand, ein Ballkleid und ein Hochzeitskleid versteckt sind. Auf dem Hofball verlieben sich der Prinz und Aschenbrödel ineinander und nachdem sie auf dem Ball ihren Schuh verloren hat, muss er ihn natürlich dem richtigen Mädchen wieder an den Fuß stecken.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Für mich gehört dieser Film einfach zu Weihnachten dazu, genau wie „Dinner for one“ zu Silvester.

Und für diejenigen, die ihn nicht sowieso schon auf DVD besitzen, hier noch einmal alle Sendetermine 2015:

29.11.    KIKA           12.00 Uhr
06.12.    WDR          14.20 Uhr
20.12.    ARD           13.30 Uhr
24.12.    ARD           12.10 Uhr
24.12.    WDR          14.35 Uhr
24.12.    Einsfestival  20.15 Uhr
24.12.    rbb             21.15 Uhr
25.12.    hr               00.45 Uhr
25.12.    Einsfestival   7.25 Uhr
25.12.    BR               8.30 Uhr
25.12.    NDR            9.00 Uhr
25.12.    MDR           20.15 Uhr
26.12.    rbb             9.00 Uhr
26.12.    MDR           17.45 Uhr
27.12.    SWR           23.15 Uhr

Ponyo, das große Abenteuer am Meer

ponyo-das-grose-abenteuer-am-meer.jpg

Das Goldfischmädchen Ponyo reist mit Hilfe zweier Quallen durch das Meer. Vor der Küste kann sie zwar knapp einem Fischkutter entkommen, bleibt aber in einem weggeworfenem Glas stecken. Der Junge Sosuke rettet sie daraus und nimmt sie mit sich nach Hause. Der Unterwassermagier Fujimoto – einstmals ein Mensch und Ponyos Vater – holt seine Tochter wieder zurück. Doch gelingt es Ponyo zu fliehen. Sie will mit Hilfe ihrer Magie ein Mensch werden und zu Sosuke. Mit einem Taifun aus Fischwellen gelingt es Ponyo – mittlerweile zum Mensch geworden – zurück an Land zu kommen. Doch geht das gut?

In den ersten Minuten wird sich mit schillernden bunten Bildern ganz auf die Schönheit der Unterwasserwelt konzentriert. Daneben wird – wie bei Chibli bzw. Hayao Miazaki üblich – wird auch hier mythologisches mit realem gemixt. In einigen Szenen gibt es – auch sehr typisch für Miazaki – gesellschaftliche Anklagen. Wie beispielsweise die Überfischung der Meere oder die Verschmutzung eben dieser. Ein bezaubernder Film in der Tradition von „Königreich der Katzen“ oder „Prinzessin Mononoke“.

von A. Helling