Archiv der Kategorie: Kinderbuch

Kinderbuch- und Medientipps im Videoformat

Gerne geben wir folgenden Tipp der Stiftung Lesen weiter:

Die Stiftung Lesen macht auf ein neues, digitales Angebot aufmerksam und möchte auch diejenigen zum Vorlesen motivieren, die gerne zum Tablet oder zum Smartphone greifen: Unsere Kinder- und Jugendbuchexpertin Ulrike Weber macht den Kinderbuch-Check und stellt Ihnen in kleinen Video-Clips auf unterhaltsame Weise besonders schöne Kinderbücher und Lese-Apps vor.

Drei Bücher wurde bereits vorgestellt und zwar „Paul und Papa“ von Susanne Weber, „Das Buch über uns“ von Mo Williems und „Fiete – Das versunkene Schiff“ von Ahoiii

Klicken Sie doch mal rein! Es lohnt sich!

Leipziger Lesekompass 2016

 

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Der Leipziger Lesekompass zeichnete im März bereits zum fünften Mal Kinder- und Jugendbücher aus, die Lesespaß mit besonders kreativen Ansätzen der Leseförderung verbinden.

Ausgewählt wurden sie von einer Jury aus unabhängigen Fachleuten der Bereiche Kita, Schule, Bibliothek und Buchhandel, aber auch von jugendlichen Lesern und Bloggern.

Empfohlen wurden jeweils zehn Bücher und Medien aus drei Kategorien:

  • für Kinder von 2-6 Jahren
  • für Kinder von 6-10 Jahren
  • für Kinder von 10-14 Jahren

Gerade schräge Titel oder ungewöhnliche Genres findet man in den ausgewählten Titeln wieder. Diese bieten sich besonders zur Leseförderung anbieten, da sie den Nerv junger Menschen treffen – von Viellesern bis zu Lesemuffeln.
Die Broschüren im PDF-Format mit allen ausgewählten Titeln und weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage der Leipziger Buchmesse.

Hier der Link

http://www.leipziger-buchmesse.de/lesekompass/

Alle Titel befinden sich im Bestand der Stadtbücherei und können dort ausgeliehen werden.

 

Wir erinnern uns …

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Wer kennt ihn nicht, Sean Connery als kriminalistisch begabter Mönch William von Baskerville, der 1327 in einem Benediktinerkloster einige mysteriöse Todesfälle aufklären soll?
Die Buchvorlage zu dem Film „Der Name der Rose“ stammt von Umberto Eco.
Der Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph und Medienwissenschaftler wurde 1932 in Italien geboren. Neben seinen Romanen hat er auch zahlreiche kulturkritische und philosophische Sachbücher geschrieben sowie einige Kinderbücher.
Gestern starb Umberto Eco im Alter von 84 Jahren in Mailand an den Folgen einer Krebserkrankung.

Heute ist National Tooth Fairy Day!

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Am 22. August wird auf der ganzen Welt jedes Jahr der Tag der Zahnfee gefeiert.

An diesem Tag wird an den Brauch erinnert, ausgefallene Milchzähne unters Kopfkissen zu legen, damit die Zahnfee ihn abholt und im Austausch eine Münze oder ein kleines Geschenk hinterlässt.

Im englischsprachigen Raum gibt es diesen Brauch schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts, richtig populär wurde die Legende aber erst durch die Geschichte „The tooth fairy“ von Lee Rogow (http://www.unz.org/Pub/Colliers-1949aug20-00026).

 

Von Schmuddelfing in die blauen Berge

Viele Kinder freuen sich bestimmt schon auf das Puppentheater im Alten Schlachthof am nächsten Dienstag: Da zeigt das Figurentheater Da Capo das Stück „Die Olchis und der Geist der blauen Berge“.
Bei uns gibt es natürlich Buch und Hörspiel-CD dazu. Guten Appetit beim leckeren Gebirgsmüll!

Flavia de Luce

Hallo,

heute möchte ich euch mal die Bücher über Flavia de Luce näherbringen.

Flavia de Luce ist ein 11-jähriges Mädchen. Die lebt um das Jahr 1950 auf Buckshaw, dem Familienbesitz der Familie, mit ihren beiden Schwestern und ihrem Vater. Buckshaw liegt nah bei Bishop’s Lacey, einem kleinen Ort im Süden Englands. Flavia’s Mutter ist kurz nach Flavia’s Geburt beim Bergsteigen umgekommen. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Auf Buckshaw gibt es die Bediensteten Dogger, der Gärtner (und noch mehr)  und die Haushälterin Mrs. Mullet, deren Kochkünste nicht von jedem geschätzt werden. Buckshaw ist im georgianischen Stil gebaut und wurde nachträglich um einen West- und Ostflügel erweitert, in letzterem ist Flavia’s Reich, ein gut ausgestattetet eingerichtetes Laboratorium, das einst Tarquin de Luce, gehörte. Flavia ist trotz ihrem Alters eine versiert und begabte Chemikerin und ihre Leidenschaft sind Gifte aller Art. Das ist besonders nützlich für ihre Rachefeldzüge gegen die ungeliebten Schwestern und insbesondere bei der Aufklärung der Mordfälle, in die Flavia oft ungewollt verwickelt wird.

Ausgestattet mit viel gesundem Selbstwusstsein geht Flavia mit kindlicher Neugier, aber auch entschlossen an die einzelnen Fälle heran, die sie immer mal wieder in lebensbedrohliche Situationen führen. Bei den Aufklärungen ist sie oft der Polizei einen Schritt voraus und liefert auch schon mal einen kopletten Fall fertig gelöst ab. Zwar findet der Inspektor Flavia’s Alleingänge nicht gut, doch sind ihre Recherchen oft von entscheidendem Nutzen. Mit der Frau des Inspektors, Frau Antigone, verbindet Flavia eine herzliche Freundschaft.

Flavia de Luce hat eine gute Portion britischem Humors und das lesen wird selten langweilig. Es lohnt sich, alle sechs (bald sieben) Bücher zu lesen.

 

Die Bücher wurden von Alan Bradley geschrieben.