Archiv der Kategorie: Film

Happy birthday, Bambi

bambi

Das bekannteste Reh der Literatur- und Filmgeschichte wird 75 Jahre alt. Zumindest das Disney-Bambi.
1942 feierte der Disney-Film „Bambi“ seine Premiere in London.

Das Original-Bambi wurde im Jahr 1923 geboren, und zwar im Buch „Bambi – eine Lebensgeschichte aus dem Wald“ von Felix Salten.

Obwohl anfänglich nicht sehr erfolgreich und auch zum Teil unter Kritik aufgrund der Jagdszenen (auch ich habe als Kind geweint, als Bambis Mutter stirbt), erhielt der Film 3 Oscar-Nominierungen für den besten Ton, den besten Song und die beste Filmmusik und zählt heute zu den bekanntesten Disney-Klassikern.

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Remembering Jane Austen

„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein alleinstehender
Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, einer
Frau bedarf.“

So beginnt eines der bekanntesten Bücher der Literaturgeschichte und ganz nebenbei eines meiner Lieblingsbücher: „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen.

Die Autorin starb heute vor 200 Jahren, ihre Werke allerdings gehören zu den großen Klassikern der englischen Literatur.

Sie nahm ihre Geschichten aus ihrem täglichen Umfeld, beschreibt die Lebenswege von jungen Frauen im England des frühen 19. Jahrhunderts und ihrer Suche nach Liebe und Glück. Obwohl man heute gerne ihre Bücher und die darauf basierenden Filme als Liebesgeschichten sieht, waren es zum Teil sehr böse Gesellschaftssatiren. Jane Austen karikiert ihre Mitmenschen und deren Lebensumstände mit spitzer Zunge.
Man denke nur an den Pfarrer Mr. Collins aus „Stolz und Vorurteil“, der in der BBC-Verfilmung mit Colin Firth aus dem Jahr 1995 so genial von David Bamber gespielt wird.

Leider weiß man heute wenig über die Person Jane Austen, die mit gerade einmal 41 Jahren verstarb, da ein großer Teil ihres Briefnachlasses kurz nach ihrem Tod vernichtet wurde.

Wer aber ein bisschen im England der Regency-Ära schwelgen möchte, sollte sich einmal bei uns umschauen:

Medien zu Jane Austen im Katalog der Stadtbücherei

 

Hello, Dolly!

Das Team der Stadtbücherei Soest machte am Samstag einen Ausflug nach Hamm-Heessen und besuchte dort die Waldbühne.
Wir schauten uns das Musical „Hello, Dolly“ an.

Es war ein wirklich toller Abend und wir können einen Besuch der Freilichtbühne nur empfehlen!

Wer den Film mit Barbra Streisand und Walter Matthau einmal sehen oder die Musik hören möchte, wird in der Stadtbücherei fündig.

 

Helden der Kindheit

Kindheitshelden aus Büchern,  Filmen und Fernsehserien gibt es viele. Für die einen ist es Winnetou, für manche Jim Knopf und auch Pippi Langstrumpf fällt ohne Zweifel in die Kategorie Helden der Kindheit.

Momo, Peter Lustig, Pan Tau oder die Fünf Freunde – die Liste könnte noch um viele Namen ergänzt werden.

Wer waren ihre Helden der Kindheit? Nennen Sie uns ihre persönlichen Helden der Kindheit in den Kommentaren. Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen.

Einer meiner Helden der Kindheit war „Captain Future“. Captain Future und sein Team durchqueren mit dem Raumschiff  „Comet“ das Weltall, um Frieden und Gerechtigkeit zu bewahren.  Die Anime-Serie war die erste ihrer Art in Deutschland, die sich an Kinder jenseits des Grundschulalters richtete.

In Deutschland begann das ZDF am 27. September 1980 mit der Ausstrahlung der Fernsehserie und lockte damit jeden Samstag Jungs und Mädchen vor die Fernsehbildschirme. Leider erlebten die Zeichentrickfolgen  kein Revival im TV, daher siCaptain Future1nd sie den Kindern aus den 90ern und 00ern nicht wirklich bekannt.

Als im Dezember 2016 „Captain Future“ endlich erstmals auf DVD erschien, war die Freude bei den Kindern der 80er Jahre riesengroß. Die DVD-Komplettbox mit den Folgen 01-40 kann ab sofort in der Stadtbücherei ausgeliehen werden.
Als kleine Einstimmung gibt es hier https://youtu.be/UQ8H2csE9bU
das Titel-Intro, das einen sofort in die Vergangenheit reisen lässt und der Fantasie Flügel verleiht.


 

Wir erinnern uns …

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Wer kennt ihn nicht, Sean Connery als kriminalistisch begabter Mönch William von Baskerville, der 1327 in einem Benediktinerkloster einige mysteriöse Todesfälle aufklären soll?
Die Buchvorlage zu dem Film „Der Name der Rose“ stammt von Umberto Eco.
Der Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph und Medienwissenschaftler wurde 1932 in Italien geboren. Neben seinen Romanen hat er auch zahlreiche kulturkritische und philosophische Sachbücher geschrieben sowie einige Kinderbücher.
Gestern starb Umberto Eco im Alter von 84 Jahren in Mailand an den Folgen einer Krebserkrankung.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Wer kennt sie nicht, die Zeilen:
„Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.“

Am 26.12.1975, also vor fast 40 Jahren, lief der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ das erste Mal im Westfernsehen.
Gedreht wurde er 1973 in der DDR und der Tschechoslowakei.
Das Aschenbrödel wurde von Libuše Šafránková gespielt, der Prinz von Pavel Trávníček. Unvergesslich bleibt die Filmmusik von Karel Svoboda.

Für diejenigen, die den Film tatsächlich noch nicht gesehen haben sollten:
Aschenbrödel lebt bei ihrer Stiefmutter und deren Tochter Dora und muss dort wie eine Dienstmagd arbeiten. Ihre einzigen Freunde sind das Pferd Nikolaus, der Hund Kasperle und die Eule Rosalie. Als der Hofball des Prinzen ansteht, bekommt Aschenbrödel drei Zaubernüsse geschenkt, in denen ein Jägersgewand, ein Ballkleid und ein Hochzeitskleid versteckt sind. Auf dem Hofball verlieben sich der Prinz und Aschenbrödel ineinander und nachdem sie auf dem Ball ihren Schuh verloren hat, muss er ihn natürlich dem richtigen Mädchen wieder an den Fuß stecken.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Für mich gehört dieser Film einfach zu Weihnachten dazu, genau wie „Dinner for one“ zu Silvester.

Und für diejenigen, die ihn nicht sowieso schon auf DVD besitzen, hier noch einmal alle Sendetermine 2015:

29.11.    KIKA           12.00 Uhr
06.12.    WDR          14.20 Uhr
20.12.    ARD           13.30 Uhr
24.12.    ARD           12.10 Uhr
24.12.    WDR          14.35 Uhr
24.12.    Einsfestival  20.15 Uhr
24.12.    rbb             21.15 Uhr
25.12.    hr               00.45 Uhr
25.12.    Einsfestival   7.25 Uhr
25.12.    BR               8.30 Uhr
25.12.    NDR            9.00 Uhr
25.12.    MDR           20.15 Uhr
26.12.    rbb             9.00 Uhr
26.12.    MDR           17.45 Uhr
27.12.    SWR           23.15 Uhr