Archiv der Kategorie: Literaturkreis

Nächster Literaturkreis am 8.5.2017 um 18:00 Uhr

Im April entfällt der Literaturkreis. Das nächste Treffen ist am 8. Mai 2017 um 18 Uhr.

Wir lesen „Auerhaus“ von Bov Bjerg

Bjerg, Bov:
Auerhaus : Roman / Bov Bjerg. – Berlin : Aufbau-Verl., 2015. – 235 S. – (Blumenbar)
ISBN 978-3-351-05023-8 : 18,00 €

Berlin : Aufbau Taschenbuch , 2017. – 235 S.
ISBN 978-3-7466-3238-4 : 9,99 €

Annotation:
Im „Auerhaus“, einem leer stehenden alten Bauernhaus, finden sich Anfang der 1980er-Jahre einige Jugendliche des Dorfes zu einer WG zusammen. Sie kümmern sich um einen Freund, der seelisch am Ende ist, und suchen nach ihren Wegen zum Glück – ein kurzer Traum vom richtigen Leben.

Elisabeth Dietz, Literaturkreis

Nächster Literaturkreis am 13.03.2017 um 18:00 Uhr

Im Literaturkreis treffen wir uns das nächste Mal am 13.03.2017 um 18:00 Uhr.

Wir lesen
„Mit brennender Geduld“ von Antonio Skármeta
München : Piper
ISBN 9783492226783

Annotation:
„Antonio Skármetas poetischer Roman, der mit großem Erfolg zum zweiten Mal verfilmt wurde, ist eine zärtliche Hommage an Pablo Neruda. Er erzählt die Geschichte der Freundschaft zwischen dem berühmten chilenischen Dichter und seinem Briefträger Mario: Mithilfe eines Gedichts, das der junge Mann seinem väterlichen Freund abringt, gewinnt er das Herz seiner Angebeteten.“

 

Elisabeth Dietz, Literaturkreis
“ Zu Hause lesen – hier darüber reden“

 

 

Nächster Literaturkreis am 13.2.2017

Der nächste Literaturkreis ist am 13.02.2017 um 18 Uhr. Wir lesen “Vogelweide” von Uwe Timm.

Annotation:

Enttäuscht und ernüchtert hat sich Eschenbach auf einer Vogelinsel in der Elbmündung eingenistet, bis ihn ein Anruf aus seiner selbst gewählten Isolation reißt: Seine frühere Geliebte Anna, die sich aus ihrer unerträglichen Ménage-à-quatre nach New York geflüchtet hat, kündigt ihren Besuch an …

Nächster Literaturkreis am 9.1.2017

Der nächste Literaturkreis ist am 09.01.2017 um 18 Uhr. Wir lesen „Vogelweide“ von Uwe Timm.

Annotation:
Enttäuscht und ernüchtert hat sich Eschenbach auf einer Vogelinsel in der Elbmündung eingenistet, bis ihn ein Anruf aus seiner selbst gewählten Isolation reißt: Seine frühere Geliebte Anna, die sich aus ihrer unerträglichen Ménage-à-quatre nach New York geflüchtet hat, kündigt ihren Besuch an …

Nächster Literaturkreis am 12.12.2016

Der nächste Literaturkreis findet am 12.12.2016 um 18 Uhr statt.

Wir lesen „Das Geheimnis des Luca“ von Ignazio Silone.

Titel: Das Geheimnis des Luca
Autor: Ignazio Silone
Übersetzer: Fritz Jaffé
Ausgabe: 5. Auflage
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN/EAN: 978-3-462-01920-9
Originalsprache: Italienisch

Luca Sabatini kehrt als alter Mann nach einer fast lebenslangen Zuchthaushaft in sein Heimatdorf zurück: seine Unschuld hat sich herausgestellt. Vor vierzig Jahren war in der Nähe des Dorfes Cisterna ein Kaufmann überfallen worden. Luca Sabatini wurde der Tat verdächtigt und von den Carabinieri verhaftet. Ist er der Mörder? Luca bestreitet es. Aber wo hat er die Mordnacht verbracht? Der Angeklagte verweigert die Aussage. Selbst nach der Entlassung aus dem Zuchthaus bewahrt er sein Geheimnis.
Andrea, ein junger Lehrer, gibt sich daran, ihm nachzugehen. Überall forscht Andrea, stellt Fragen und versucht, die Mauer des Schweigens zu durchdringen, hinter die sich die Bewohner des einsamen Bergdorfes zurückziehen. Bei jedem Schritt begegnen ihm Ausreden, Vorurteile, stößt er auf Irrtümer und Verstocktheit. Warum hat Luca die Strafe auf sich genommen? Warum hat keiner aus dem Dorf zu seinen Gunsten ausgesagt, da doch die meisten an seiner Schuld zweifeln? Warum schweigt er noch immer, und warum sind ihm noch heute die Türen in Cisterna verschlossen, als wäre er ein Aussätziger?

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Elisabeth Dietz, Literaturkreis

Nächster Literaturkreis am 17.10.2016

Der nächste Literaturkreis findet ausnahmsweise am 3. Montag im Monat statt. Wir treffen uns am 17.10.2016 um 18 Uhr.

Wir lesen  „Am Strand“ von Ian McEwan
ISBN 9783257237887, 10,00 €

Annotation:
England, im Juli 1962. Das frisch vermählte Paar Florence und Edward sitzen in der Hochzeitssuite eines Landhausshotels in Chesil Beach beim Abendessen. Beide sind verkrampft. Das Naheliegendste sprechen sie nicht an: Die Hochzeitsnacht steht bevor.

 

Gelesen im Literaturkreis: „Stoner“ von John Williams

Was für ein Leben; man möchte es nicht geschenkt haben! Ein Bauernsohn vom Land kommt zum Landwirtschaftsstudium in die Stadt; er soll den elterlichen Hof übernehmen. Doch während des Studiums entdeckt er seine Liebe zur Literatur, sattelt um und wird Professor für Literatur an der Universität, an der er auch studiert hat.

Er verliebt sich in Edith, Tochter einer reichen Bankiersfamilie und heiratet sie. In der Hochzeitsnacht, die Edith nur als ekelig und abstoßend empfindet, erwacht ihr Hass auf ihren Mann. Und diesen Hass lässt sie ihn den Rest seines Lebens spüren. Als sie beschließt Mutter zu werden, benutzt sie ihren Mann, bis sie schwanger ist. Nach der Geburt der Tochter ist sie lange krank, sodass Stoner sich um das Kind kümmert. Die liebevolle Beziehung, die sich zwischen Vater und Tochter entwickelt, zerstört Edith gezielt und nachhaltig.

Stoner flieht wieder in seine Arbeit. Doch auch hier lauert Hass durch den Kollegen Lomax. Nur in einer jungen Dozentin findet Stoner einen ruhenden Pol und eine Wesensverwandtschaft. Aber Pflichtgefühl und Gewohnheit lassen Stoner bei Edith und seinem Professorendasein bleiben. Auch hier ist Stoner nicht in der Lage sein Leben zu ändern. Erst als er im Sterben liegt, kümmert Edith sich um ihn und es scheint eine Art Annäherung zu geben.

Das Buch spielt in den frühen 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Es ist bereits 1965 erschienen, stieß aber auf wenig Resonanz. Erst 2014 wurde es wieder entdeckt.

Elisabeth Dietz, Literaturkreis