Archiv der Kategorie: Bibliotheksalltag

Nie mehr einsam …

Der Artikel „Hier ist man nicht allein“ im Feuilleton der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beschreibt zwar nicht die Stadtbücherei Soest, sondern die Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin-Kreuzberg, und einen kleinen Herrn, der Karl Marx ähnelt, hab ich bei uns leider auch noch nicht gesehen – aber egal, so etwa geht es auch bei uns und in vielen anderen Bibliotheken zu. Ein richtig schöner Beitrag! Kann man bei uns im Lesecafè finden, das Blatt 🙂

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I don’t remember the title, but the cover was red

rote_buecherBücher, die ganz einfach von außen rot sind, auszustellen – diese Idee hatten wir neulich und müssen jetzt erleben, daß wir da nicht die einzigen sind! Bored Panda macht das auch …

 

FaMI-Prüfung geschafft!

„Erläutern Sie, was unter antizyklischer Fiskalpolitik zu verstehen ist.“

„Zur Nutzung von Bibliotheksmedien ist heute nicht mehr zwingend der Besuch in der Einrichtung erforderlich. – Wie kann in Öffentlichen Bibliotheken der Zugriff auf Medien ermöglicht werden, ohne die Einrichtung aufzusuchen?“

„Bei der verbalen Erschließung unterscheidet man Stichwörter und Schlagwörter.
a) Was versteht man darunter?
b) Unterscheiden Sie die verschiedenen Schlagwortarten mit jeweiliger Nennung eines Beispiels.“

Hätten Sie’s gewußt? Solche schrecklichen Fragen (und noch viel abscheulichere) mußte unsere Kollegin Iwona Plonus in der FaMI-Prüfung beantworten, aber sie hat es bravourös geschafft und wir gratulieren ihr ganz herzlich!

 

 

Interview mit Ray Oldenburg: Third Places

Schon 1989 schrieb der amerikanische Soziologie Ray Oldenburg das Buch „The Great Good Place“, in dem er den Begriff „Dritter Ort“ („Third Place“) verwendet für öffentliche Räume der Begegnung abseits des Ersten Orts (Zuhause) und des Zweiten Orts (Arbeitsplatz). Heutzutage beanspruchen auch Bibliotheken die Kategorie des „Dritten Orts“ für sich. In einem aktuellen Interview sagt Ray Oldenburg denn auch , daß Bibliotheken, Gemeinderäume und Kirchen, neu gestaltete Jugendherbergen und Cafés heute die wichtigsten Third Places sind, die sich jeder leisten kann.

Hier beschreibt er auch, wie er nach einem Umzug in einen allzu ruhigen Vorort die Notwendigkeit des „Dritten Orts“ für sich erkannte.

Irgendwie gefällt mir das ja mit den diversen Spirituosen im Mahagonischrank, dem Bier im Kühlschrank und dem kleinen Weinschrank in der Garage 🙂

Unwetterwarnung

„In Böen starker bis stürmischer Wind mit einzelnen Sturmböen bis 88 km/h (entsprechend Windstärke 8 bis 9).
Starker bis stürmischer, in Böen Sturmstärke erreichender Wind mit einzelnen schweren Sturmböen bis 102 km/h (entsprechend Windstärke 9 bis 10).
In Böen Sturmstärke erreichender Wind mit schweren Sturmböen und einzelnen orkanartigen Böen zwischen 89 und 117 km/h (entsprechend Windstärke 10 bis 11). In höheren Lagen auch Orkanböen über 118 km/h (entsprechend Windstärke 12).“
(Quelle: wetter.de)

… behauptet wetter.de eben für Soest (und die Kolleginnen rufen schon mal an, ob sie heute überhaupt antreten müssen). Wer es trotzdem schafft, zu uns zu kommen, kann sich gleich informieren, wie das so ist mit dem Wind:

 

Liebeserklärung an die Stadtbücherei

Das Besitzen von Büchern ist nicht schwer, das Ausleihen dafür sehr.

So manches Buch, das für 4 Wochen in der Obhut eines Büchereinutzers war, kommt nicht in dem  Zustand wieder bei uns an wie es ausgeliehen wurde. Kaffeeflecken, Eselsohren, Unterstreichungen und Kritzeleien sind leider keine Ausnahme. Bei groben Verschmutzungen bitten wir unsere Nutzer dann auch darum uns das Buch zu ersetzen.

Folgendes Beispiel einer Kritzelei hat mir dann aber doch ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Aber beim nächsten Mal bitte lieber persönlich beim Personal kundtun wie toll man die Bücherei findet.