Gelesen im Literaturkreis: „Vogelweide“ von Uwe Timm

Die Abschnitte des Buches plätschern vor sich hin, wie die Wellen im Meer. Mal geht es um die Gegenwart von Christian Eschenbach, der als Vogelwart auf einer unbewohnten Nordseeinsel arbeitet. Immer wieder und immer öfter geht es aber um Personen seiner Vergangenheit: die Eltern, seine getrennt lebende Ehefrau Selma, seine Geliebten. Hier besonders um seine frühere Geliebte Anna. Sie war die Frau eines befreundeten Ehepaares. Und ähnlich wie in Goethes Wahlverwandtschaften halten beide Ursprungsbeziehungen nicht stand.

Anna will ihn auf der Insel besuchen, was ihn aus seinem gewohnten Arbeitsrhythmus bringt. Als sie dann da ist, erzählt sie, dass sie an Leukämie erkrankt ist und bald eine Chemotherapie beginnen wird.

Das alles ist unspektakulär erzählt und wirkt ein bisschen langweilig.

Elisabeth Dietz, Literaturkreis

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