Archiv für den Monat Juli 2017

Mit dem e-Reader in den Urlaub

Wenn wir schon verreisen, wollen wir natürlich auch gern den e-Reader und jede Menge Medien aus der Onleihe mitnehmen – aber Sie wollen doch hoffentlich nicht in die USA fliegen??? Während des Flugs können Sie dann jedenfalls nicht gemütlich lesen, denn da gibt es jetzt ganz strenge Sicherheitsvorschriften: Alle elektronischen Geräte, die größer als ein Mobiltelefon sind, sollen in gesonderten Kistchen abgelegt und der Flugsicherheit übergeben werden.
Na ja, wer will schon in die USA, und Sie können die Cosy Crime Series (vielleicht buchen Sie ja noch schnell nach England um) schlimmstenfalls auf dem Handy lesen. Gute Reise!

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Rückgabeautomat im Stress

Unser Automat für die Außenrückgabe war heute morgen ganz schön im Stress – Schuld allein ist wohl ein kleines Büchlein:

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… wenn diese Maschine nur richtig lesen könnte, hätte sie ja gleich über richtige Stressbewältigung nachlesen können. Dazu ist Maschine zu doof, aber zum Glück hat eine wissige Kollegin alles wieder in Ordnung gebracht.

 

Heimaturlaub

Die Sommerferien haben begonnen – aber warum in die Ferne schweifen, wenn es doch in der Nähe so viel Schönes zu lesen, zu hören oder zu sehen gibt?
Unser Interessenkreis „Schauplatz Nordrhein-Westfalen“ liefert zur Zeit 224 Treffer, darunter übrigens 191 Krimis 🙂

Remembering Jane Austen

„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein alleinstehender
Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, einer
Frau bedarf.“

So beginnt eines der bekanntesten Bücher der Literaturgeschichte und ganz nebenbei eines meiner Lieblingsbücher: „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen.

Die Autorin starb heute vor 200 Jahren, ihre Werke allerdings gehören zu den großen Klassikern der englischen Literatur.

Sie nahm ihre Geschichten aus ihrem täglichen Umfeld, beschreibt die Lebenswege von jungen Frauen im England des frühen 19. Jahrhunderts und ihrer Suche nach Liebe und Glück. Obwohl man heute gerne ihre Bücher und die darauf basierenden Filme als Liebesgeschichten sieht, waren es zum Teil sehr böse Gesellschaftssatiren. Jane Austen karikiert ihre Mitmenschen und deren Lebensumstände mit spitzer Zunge.
Man denke nur an den Pfarrer Mr. Collins aus „Stolz und Vorurteil“, der in der BBC-Verfilmung mit Colin Firth aus dem Jahr 1995 so genial von David Bamber gespielt wird.

Leider weiß man heute wenig über die Person Jane Austen, die mit gerade einmal 41 Jahren verstarb, da ein großer Teil ihres Briefnachlasses kurz nach ihrem Tod vernichtet wurde.

Wer aber ein bisschen im England der Regency-Ära schwelgen möchte, sollte sich einmal bei uns umschauen:

Medien zu Jane Austen im Katalog der Stadtbücherei

 

Nächster Literaturkreis am 11.9.2017 um 18:00 Uhr

Gestern ist der Literaturkreis leider ausgefallen. Im August ist Sommerpause.
Der nächste Literaturkreis findet am 11.9.2017 um 18 Uhr statt

Wir lesen „Kleiner Mann – was nun“ von Hans Fallada

Kleiner Mann – was nun? : Roman / Hans Fallada
Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verl., 1999
424 S. ; 19 cm
rororo ; 10001
978-3-499-10001-7
9,99 €

Annotation:
„Was nun?“ in Zeiten der Weltwirtschaftskrise: Falladas Antwort auf diese Frage der kleinen Leute ist Lämmchen, diese sanfte und tapfere Frau, die das Leben ihres verzweifelten Mannes in die Hände …

Elisabeth Dietz, Literaturkreis
“ Zu Hause lesen – hier darüber reden“

Werden sie Teil eines Kunstwerkes

 

In Kassel findet noch bis zum 17. September 2017 die documenta statt. Die documenta ist die weltweit bedeutendste Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Sie findet alle fünf Jahre statt und dauert jeweils 100 Tage, daher wird sie  auch als Museum der 100 Tage bezeichnet.

http://www.documenta14.de/de/

Eines der beeindruckensten Kunstwerke steht mit dem Parthenon der Bücher auf dem Friedrichsplatz. Als maßstabsgetreues Vorbild für das Kunstwerk diente die „Wiege der Demokratie“, der Parthenon der Akropolis in Athen.

Insgesamt 50.000 Bücher, die irgendwo auf der Welt mal verboten waren oder es auch heute noch sind, sollen die Fassade bekleiden, wenn der „Parthenon der Bücher“ der argentinischen Künstlerin Marta Minujín fertig ist.

Viele dieser Bücher wurden 1933 von den Nazis, an der Stelle wo jetzt das Kunstwerk entsteht, verbrannt. Das schwingt mit, wenn man mitten in diesem „Parthenon der Bücher“ steht.

Da noch viele tausend Bücher fehlen ist jeder eingeladen sich an dem kollektiven Kunstwerk gegen Zensur durch eine Bücherspende zu beteiligen.

Infos wie Bücher gespendet werden können findet man hier:

http://www.documenta14.de/de/news/1601/aufruf-zu-buecherspenden