Archiv für den Monat August 2015

„Westfälisches Lob“

… also etwa: „gar nicht mal so schlecht“ oder auch mit anderen Worten „alles richtig gemacht“ 🙂 gab es gestern abend im Ausschuss für Kultur für das neu erstellte „Bibliothekskonzept 2016 – 2020“
bibliothekskonzepttitel… worüber wir uns natürlich riesig freuen. Sobald das Papier die nächsten Hürden im Rat genommen hat, werden Sie es auch zum Download in unserem Portal finden. Seien Sie gespannt, was wir in den nächsten Jahren so alles vorhaben!

Meine Bibliothek ist meine ____________THEK

Vor einiger Zeit haben wir zu dieser Mitmachaktion aufgerufen.
Wir wollten wissen, was unsere Bibliothek für Sie ist.
Inzwischen sind schon sehr viele witzige, originelle, kreative, bunte, bewegende und interessante Einsendungen bei uns angekommen! Vielen Dank dafür!
Wir haben einmal eine kleine Zusammenstellung gemacht.
Natürlich können Sie noch weitere Ideen einreichen!

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Welches ist Ihr Favorit?

Heute ist National Tooth Fairy Day!

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Am 22. August wird auf der ganzen Welt jedes Jahr der Tag der Zahnfee gefeiert.

An diesem Tag wird an den Brauch erinnert, ausgefallene Milchzähne unters Kopfkissen zu legen, damit die Zahnfee ihn abholt und im Austausch eine Münze oder ein kleines Geschenk hinterlässt.

Im englischsprachigen Raum gibt es diesen Brauch schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts, richtig populär wurde die Legende aber erst durch die Geschichte „The tooth fairy“ von Lee Rogow (http://www.unz.org/Pub/Colliers-1949aug20-00026).

 

Hätten Sie’s gewußt?

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2013 war es die 16.000-Euro-Frage bei „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch: „Mehr als 40 Prozent der in deutschen Kinos gezeigten Filme erhielten in den letzten Jahren die FSK-Altersfreigabe ab …?“  … 6, 12, 16 oder 18 Jahren??? Die Kandidatin wußte es nicht und vertraute dem Publikums-Joker, der vollkommen sicher war: FSK 6 ist die richtige Antwort …

Besser geantwortet hätte die Kollegin Iwona Plonus, die durch die tägliche Sortierung der Spielfilme den totalen Überblick hat: Auch in unserem DVD-Bestand – nach Altersfreigabe sortiert – haben die meisten Filme den FSK-Vermerk „ab 12“!

Aus der Traum: Gestern haben wir umgeräumt, die Filme sind jetzt einfach alphabetisch nach dem Filmtitel zu finden 🙂

Gelesen im Literaturkreis: „Der Spieler“ von Fjodor M. Dostojewski

Es ist seltsam, alle spielen, bloß der Spieler nicht. Er will sich sogar davon fernhalten. Aber nach und nach zieht es ihn in sein Unglück und er landet doch am Roulettetisch. Am Ende ist er finanziell und charakterlich ruiniert.

Das ist kurz und knapp zusammengefasst die Handlung dieses Romans, der 1867 erschienen ist. Daneben gibt es noch kleinere Erzählstränge mit Nebenhandlungen. Bestechend an dem Buch ist die detaillierte Darstellung des Spielcasinos und der Spieler. Das spricht von sehr genauer Kenntnis, die nicht von ungefähr kommt. Dostojewski selbst war spielsüchtig und das Buch hat viele autobiographische Züge. Finanziell hat er sich so ruiniert, dass er nicht einmal mehr das Geld hatte, um von der Spielbank in Wiesbaden nach St. Petersburg zurückzufahren; später war er jahrelang auf der Flucht vor seinen Gläubigern.

Wer jemals in einer Spielbank war, wird auch fast 150 Jahre nach Erscheinen dieses Buches die beschriebenen Typen und die Atmosphäre dort wiederfinden. Und genau diese meisterhafte Beschreibung ist es, diedas Buch auch heute noch lesenswert macht.

Elisabeth Dietz, Literaturkreis

Gelesen im Literaturkreis: „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel Garcia Márquez

Fermina Daza ist 72 Jahre alt, als ihr Mann stirbt. Das ist die Gelegenheit, auf die Florentino Ariza (76 Jahre) mehr als ein halbes Jahrhundert gewartet hat. Als Jugendlicher hat er Fermina kennen- und lieben gelernt, aber ihr Vater war gegen eine Heirat. So heiratete sie einen angesehenen Arzt: Doch als er stirbt, wirbt Fermino erneut um sie. Dabei ist er aber so ungestüm, dass er sie zunächst verschreckt. Mit täglichen Briefen und viel Aufmerksamkeit gewinnt er sie letzten Endes doch noch für sich.

Elisabeth Dietz, Literaturkreis