Archiv für den Monat Juni 2012

„Interkulturelle Rezepte aus Soest“ am Donnerstag, 5.7.2012, 18:30 Uhr

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In einem gemeinschaftlichen Projekt der Volkshochschule, der Integrationsbeauftragten der Stadt Soest, dem Stadtteilbüro „Soester Süden und dem Familienzentrum „Bunte Welt“ hatten Frauen aus unterschiedlichen Ländern sechs Monate lang die Möglichkeit eine Ausbildung im Bereich Gastronomie und Catering abzuschließen – ein freiwilliges Angebot zur beruflichen Unterstützung und gesellschaftlichen Teilhabe von Migrantinnen im Soester Süden. Zehn Teilnehmerinnen aus Sri Lanka, Russland, Indien, Venezuela, Syrien, Albanien, Afrika und Bosnien konnten ihre Erfahrungen in der Lebensmittelzubereitung nutzen, um sie in einen professionellen Kontext zu bringen. Bereits nach wenigen Monaten hatte die Projektgruppe die Gelegenheit ein Catering für über 100 Personen im Rahmen von Großveranstaltungen zu organisieren. Ein erster Erfolg für die Frauen – ein kulinarisches Erlebnis für ihre Gäste.

Die Anerkennung der kulturellen Vielfalt, gegenseitiger Respekt und Toleranz bildeten die Grundlagen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes. Beim gemeinsamen Kochen wurden die verschiedensten Gerichte aus aller Welt ausprobiert und dokumentiert. Die besten Rezepte fanden ihren Platz in einem einzigartigen Kochbuch unter dem Titel „Interkulturelle Rezepte aus Soest“.

Zum feierlichen Abschluss des Projektes präsentieren die Teilnehmerinnen nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit ihr eigenes Kochbuch.

Nach der Zertifikatsübergabe durch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Soest, Frau Mackensen, findet eine Signaturstunde und anschließend ein Sektempfang statt. Die kulinarische Vielfalt in diesem Kochbuch spiegelt die bunte Mischung der unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten in der Stadt Soest wieder. Die Auswahl ist vielfältig – ob Borsch aus Russland als Vorspeise, Empanadas aus Venezuela als Hauptgericht oder Baklawa aus Albanien als Nachspeise.

Der Eintritt ist frei!

Maarten Keulemans – Exit Mundi

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„Zwei Planeten treffen sich im Weltall. ‚Mensch! Lange nicht gesehen‘, sagt der eine. ‚Wie gehts?‘. Der andere seufzt: ‚Naja! Irgendwie fühl ich mich nicht so gut. Ich fürchte ich habe Humanitis.‘ ‚Ach mach dir keine Sorgen.‘, antwortet der erste Planet. ‚Das geht von selbst wieder vorbei.'“ Nach diesem einleitenden Witz begrüßt uns Bela B. – Sänger der Band Die Ärzte – und bescheinigt uns Tapferkeit, da wir uns entschlossen haben diese Rundfahrt entlang des Weltuntergans mitzumachen. Auf seine Anweisung hin schnallen wir uns an und begingen die Fahrt in Richtung der verschiedensten Szenarien. Egal ob intelligente Roboter, kleine schwarze Löcher, Zombies, das Aussterben der Männer, Meteoriteneinschläge, die Sonne frisst die Erde, Angriff der Außerirdischen, neue Eiszeiten, ablaufender Maya-Kalender oder etwa die blöde Idee, dass alle Selbstmord begehen. Na dann! Auf in den Untergang.

Eingeführt wird jedes Kapitel durch die Art des Weltuntergangs, den daraus resultierenden Effekt, die Überlebenschancen und die Wahrscheinlichkeit bzw. der Zeitpunkt des Eintretens. Satirisch und mit schwarzem Humor beschreibt Maarten Keuleman die verschiedensten Weltuntergänge. Dabei lässt er aber die wissenschaftlichen Gegebenheiten unseres Universums nicht außer acht. Nebenbei gibt es immer wieder zusätzliche Informationen, wie z. B. die Herkunft des Zombieglaubens. Sehr gelungen ist die Lesung durch Bela B., dem man den Spaß am Einlesen deutlich anhört.

von A. Helling

Exit Mundi gibt es in der Stadtbücherei Soest auch als Buch. Von Bela B. gibt es seine beiden CD’s: Bingo und Code B.

Von den Ärzten gibt es die CD’s: 13; Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!; Unplugged – Rock’n’Roll Realschule (auch als DVD); Die Band, die sie Pferd nannten – Die Ärzte im Konzert; Jazz ist anders; auch

Tag der Architektur am 23.6.2012 – Stadtbücherei wird vorgestellt

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Der 23. Juni (Samstag) ist der Tag der Architektur. Bei dieser Gelegenheit werden die Leistungen von Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert. In Soest wird in diesem Jahr unter anderem die Stadtbücherei vorgestellt. Zwischen 10 und 13 Uhr können sich Gäste über die baulichen Aspekte der städtischen Einrichtung informieren. Das Haus war im Oktober 2011 nach mehrmonatiger, umfangreicher Sanierung und nach Errichtung eines modernen Anbaus in der Severinstraße wieder eröffnet worden.

Was im einzelnen verändert, erneuert oder gar völlig neu gestaltet wurde, können sich Besucherinnen und Besucher anläßlich des Tages der Architektur in Ruhe ansehen. Um 11 Uhr und um 12 Uhr wird Architekt Oliver Silge Interessierten auch bei Führungen durch das Haus Rede und Antwort stehen sowie Einzelheiten der Einrichtung erläutern. Eine Anmeldung ist weder für die Besichtigung noch für die Führungen erforderlich.

Akira Toriyama – Dragon Ball (Band 1 – 21)

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Nachdem sein Großvater eines Nachts von einem Ungeheuer getötet wurde, wächst der Junge Son Goku alleine im Wald auf. Er lebt von Fischen und Tieren, die er mit bloßen Händen erlegt. Eines Tages taucht das Mädchen Bulma auf, die auf der Suche nach den sieben Dragon Balls ist, mit denen man einen Drachen herbeirufen kann, der einem jeden Wunsch erfüllt. Son Goku entschließt sich Bulma seinen Dragon Ball nicht zu geben, ihr aber bei der Suche nach den restlichen zu helfen. So beginnt eine Reihe von Abenteuer, bei denen immer stärkere Gegner auf Son Goku warten: die Red Ribbon Armee, Tao Baibai,  der Oberteufel Piccolo, die Saiyajin, Frezzer, Bo oder auch Cell. Aber Son Goku finden auch Freunde, wie den Herrn der Schildkröten, Krillin, Yamchu oder Tenshinhan. Zusammen schaffen sie es immer wieder die Welt zu retten. Aber für wie lange?

Im wesentlichen geht es darum, dass man alles erreichen kann, wenn man nur an sich glaubt. Und hart an sich arbeitet. Wenn man verliert, nicht aufzugeben, sondern immer wieder aufzustehen und weiter zu machen. Freundschaft findet man manchmal dort wo man sie am wenigsten erwartet. Nach all den Jahren ist dieser Manga immer noch Kult. Es gibt heute im Bereich Shonen Manga kaum einen Zeichner, der nicht in irgendeiner Weise von Akira Toriyamas Geschichten um Son Goku beeinflusst wurde.

von A. Helling

Keiji Nakazawa – Barfuss durch Hiroshima (1 – 4)

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Der junge Gen wächst mit seinen drei Geschwistern und den beiden Eltern in den schweren Zeiten des zweiten Weltkrieges auf. Fast täglich gibt es Luftangriffsalarm. Der Vater wird vom Militär ausgebildet, der große Bruder wurde eingezogen. Da der Vater nicht am Krieg teilhaben will, wird die Familie verspottet, was gerade für die Kinder schwer ist. Die Atombombe trifft alle unvorbereitet. Die, die Glück haben sterben sofort. Andere erleiden schwerste Verbrennungen. Die Haut fällt ihnen teilweise ab, wenn sie nicht sogar in Flammen stehen. Gen hat noch mehr Glück. Er wurde von einer Mauer gedeckt. In Panik rennt er zu seinem Elternhaus. Dort muss er mit Entsetzen feststellen, dass seine Familie unter dem Haus eingeklemmt ist. Unter der Anweisung seines Vaters befreit er die schwangere Mutter und muss dann mit ansehen, wie sein kleiner Bruder, seine Schwester und der Vater bei lebendigem Leibe verbrennen. Von Trauer und Verzweiflung benebelt, versuchen Gen und seine Mutter irgendwie zu überleben. Auf dem Weg zu entfernten Verwandten, die auf dem Land leben, müssen die beiden feststellen, dass jeder nur für sich verantwortlich ist und keiner keinem hilft.

Mit teilweise schrecklichen Bildern, aber auch hoffnungsvollen Episoden schildert Keiji Nakazawa seine Erlebnisse in Hiroshima vor, während und nach dem Atombombenabwurf. Eine ergreifende Geschichte, die keinen kalt lässt.

von A. Helling

Wochen-Tipp: „Keiner verliert ungern“ von Arnd Zeigler

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Die EM hat Deutschland seit Freitag wieder fest im Griff. Vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 findet die 14. Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Deshalb gehört in den Wochen-Tipp heute auch ein Fußballbuch.
  
Ob Spieler, Funktionäre oder Journalisten: Wenn sie etwas zum Thema Fußball sagen, dann kommen oft erstaunliche Sprüche dabei heraus. Arnd Zeigler sammelte diese Zitate für seine wöchentliche Radio-Comedy ‚Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs‘. Arnd Zeigler ist Radiomoderator für Radio Bremen, gibt Fußball-CDs heraus, schreibt als Kolumnist für das Fußball-Magazin „11 Freunde“ und ist Stadionsprecher im Bremer Weserstadion. In einer Nationalmannschaft der humorbegabten Sportredakteure hätte Arnd Zeigler seinen Stammplatz sicher. Seit vielen Jahren gehört er zu den absoluten Leistungsträgern, wenn es darum geht, Wissen und Witz aufs Wunderbarste zu verbinden, und immer wieder begeistert er mit Kabinettstückchen auf Weltklasseniveau.

Hier ein paar Zitate aus dem Buch:
„Alles ist stellvorbar …äh: vorstellbar“ (Bastian Schweinsteiger)
„Wir sind zufrieden mit den drei Punkten“ (Lukas Podolski nach einem 1:1 in Florenz)
„Da ist schon lange Schnee drüber gewachsen“ (Andreas Brehme über eine etwas länger zurückliegende Auseinandersetzung mit Olli Kahn)
„Je länger das Spiel dauerte, desto kürzer wurden die Beine.“ (Rudi Bommer nach einer 1:3 Niederlage in Ahlen)

La Ola für dieses Buch!!! 

Weitere Titel aus unserem Bestand von Arnd Zeigler:

Taktik ist keine Pfefferminzsorte! : neueste Sprüche und Weisheiten der Fußballstars

Zeiglers wunderbares Fußballbuch

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs : das Beste aus der Radioshow  (Hörbuch)

Wochen-Tipp von Barbara Beine

Informationsveranstaltung: „Bioresonanz bei Tieren“ am Mittwoch, 13.6.2012 mit Tierheilpraktikerin Claudia Kutscher

Die Bioresonanz wird seit Jahren erfolgreich in der Tierheilkunde eingesetzt und gehört genau wie Akupunktur und Homöopathie in den Bereich der Erfahrungsheilkunde.

Jeder Organismus, jede Pflanze, jeder Erreger, aber auch die Organe und Zellen haben ganz spezifische Schwingungen. Energetische Defizite oder Blockaden verhindern Schwingung und den Energiefluss und führen zur Krankheit. Die Bioresonanz löst die Blockaden, aktiviert die Organe und regt  die Ausscheidung der Schlackstoffe an.

Das Ziel der Bioresonanztherapie ist es, Krankheiten zu lindern und zu heilen, ohne schädliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Es ist das Ziel, Ihnen und Ihrem Tier die Möglichkeit zu bieten, statt der Symptome die häufig versteckten Ursachen zu erkennen und therapieren zu können.

Es ist möglich, Futtermittel auf ihre Verträglichkeit zu testen um so zu schauen, welches Futtermittel für Ihr Tier kompatibel ist. Vor allem im Bereich der allergischen Erkrankungen sind beachtliche Erfolge zu verzeichnen.

Bei der Behandlung mit Bioresonanz werden elektromagnetische Signale des Bioresonanzgerätes auf das Tier übertragen, was vollkommen schmerzlos ist.

Für Fragen und eine offene Diskussion ist nach dem Vortrag genügend Zeit eingeplant.

Claudia Kutscher ist Tierheilpraktikerin und betreibt eine mobile Tierheilpraxis in Warstein-Allagen.

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Eintritt 6,00 € / 4,00 €