Archiv für den Monat Oktober 2010

Wochen – Tipp: „Zu jung für dich?“ von Katrin Stehle

zu-jung.jpgSarah ist 16 und will einfach nur weg von zu Hause. Ihre Mutter ist auf dem Selbstfindungs-Trip, ihr Vater steht vor der Verlobung mit einer Sekretärin.

Gemeinsam mit ihrer Freundin hat sich Sarah für ein Austauschjahr in Australien beworben. Doch dann wird sie nach ihrem ersten Theaterauftritt in der Schule von Mike angesprochen, dem Leiter eines professionellen Theaters: Er bietet ihr eine Bühnenausbildung an. Sarah ist hin und weg und verliebt sich in Mike. Aber sie ist 16 und er Mitte 30. Und außerdem will sie doch nach Australien.

Wie soll das gehen? Glaubwürdig beschreibt Katrin Strehle das  Gefühlschaos einer Heranwachsenden – zum Mitleiden und Mitfiebern!

Stehle, Katrin:

Zu jung für dich?

Stuttgart: Gabriel, 2010

192 S.

Tipp von Gerda Exner 

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Georg-Büchner-Preis für Reinhard Jirgl

Am 23. Oktober erhält der Schriftsteller Reinhard Jirgl den Georg-Büchner-Preis 2010, der von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen wird und mit 40.000 € dotiert ist.

Reinhard Jirgl, geb. 1953, gehört zu den wichtigsten deutschen Autoren der Gegenwart. In seinem Werk beschäftigt er sich immer wieder mit Themen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Von Reinhard Jirgl finden Sie bei uns:

Die Unvollendeten
München: Hanser, 2003
250 S.
Die Geschichte von vier Frauen aus der Kleinstadt Komotau, den übriggebliebenen Mitgliedern einer sudetendeutschen Familie, und ihrem Schicksal in der deutschen Nachkriegzeit. Lebenslang können sie die Außenseiterrolle des Flüchtlings nicht abstreifen.

Die Stille
München: Hanser, 2009
535 S.
Der experimentell anspruchsvolle Roman erzählt die vielfach miteinander verwobenen Schicksale zweier deutscher Familien im 20. Jahrhundert, arrangiert um 100 Familienfotos aus einem Album.

Literarischer Spaziergang am 30.10.2010 „Halloween“

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Am Vorabend von Halloween laden wir Sie ein zu einem Spaziergang durch dunkle Gassen in Soest mit schaurigen und unheimlichen Ge­schichten.

Irische Einwanderer brachten das Halloween-Brauchtum im 19. Jahr­hundert in die USA. In Irland erzählte man sich die Geschichte von Jack O’Lantern, der mit dem Teufel einen Pakt geschlossen hatte und schließlich weder in den Himmel noch in die Hölle eingelassen wurde. Doch vom Teufel bekam Jack im­merhin eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer, und mit diesem Licht in einer ausgehöhlten Rübe ist er zu ewiger Wanderschaft verdammt. 
Auf unserem Spaziergang hören Sie Gruselgeschichten für Alt und Jung, aus Europa und Amerika, aus der Vergangenheit und der Gegenwart.
Zum Thema haben wir eine Literaturliste zum Download vorbereitet.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der bundesweiten Biblio­thekswoche „Treffpunkt Bibliothek – Information hat viele Gesichter“ vom 24.-31. Oktober 2010.
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Ergebnis der Online-Umfrage: Welches literarische Tier möchten Sie gern einmal streicheln?

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Viel Glück wünschen sich die Leser unseres Blogs – nach unserer Umfrage zum „Welttag des Tieres“ am 4. Oktober können wir feststellen, dass das mit Abstand beliebteste literarische „Tier“ mit 48 % aller Abstimmungen der Glücksdrache Fuchur aus Michael Endes „Unendlicher Geschichte“ ist:
„Glücksdrachen gehören zu den seltensten Tieren in Phantásien. Sie haben keine Ähnlichkeit mit gewöhnlichen Drachen oder Lindwürmern, die wie riesige, ekelhafte Schlangen in tiefen Erdhöhlen hausen, Gestank verbreiten und irgendwelche wirklichen oder vermeintlichen Schätze hüten. … Glücksdrachen dagegen sind Geschöpfe der Luft und der Wärme, Geschöpfe unbändiger Freude und trotz ihrer gewaltigen Körpergröße so leicht wie eine Sommerwolke. Darum brauchen sie keine Flügel zum Fliegen. Sie schwimmen in den Lüften des Himmels wie Fische im Wasser. Von der Erde aus gesehen gleichen sie langsamen Blitzen. Das Wunderbarste an ihnen ist ihr Gesang.“
Niedliche und pelzige Tiere wie der Wombat, der Findefuchs und Pu der Bär waren mit 14 % oder 10 % dabei, auch das Stoßmich-Ziehdich aus Dr. Dolittles Menagerie konnte 14 % erreichen – dass es hier nicht mehr Stimmen gab, wundert uns nicht, denn es handelt sich ja um das allerseltenste Tier.
Das Schlusslicht bildet Dorothys Löwe – das arme Tier bekam gar keine Streicheleinheiten, obwohl es sie vielleicht am nötigsten gehabt hätte …

Kurs „Mittelalterliche Nestelschnüre“

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Am 10. November von 18.00 bis 20.00 Uhr findet in der Stadtbücherei Soest ein Kurs zur Herstellung mittelalterlicher Nestelschnüre statt.
Diese benutzte man im Mittelalter zur Schnürung von Kleidung oder als Schmuckschnüre. Alle Mittelalterbegeisterten oder diejenigen, die es noch werden wollen, lernen hier die ursprünglichen Techniken. Für alle Fortgeschrittenen werden Mustersammlungen zur Verfügung gestellt.
Um Voranmeldung in der Stadtbücherei wird gebeten, da die Personenzahl auf 30 begrenzt ist.
Materialkosten: 1 € 

Ansprechpartner:
Alexandra Eckel
Stadtbücherei Soest
Severinstraße 10
59494 Soest
02921-1031220
a.eckel@soest.de

Wochen-Tipp: „Diego Drachenzahn“ von Manfred Ludwig

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Diego Drachenzahn ist ein feuriges Geschicklichkeitsspiel für 2-4 Spieler ab 5 Jahren.

Das Spiel besteht aus einem schrägen Spielfeld, an deren Ende sich mehrere Symbolfelder befinden in die man drei nebeneinander liegende Murmeln schnipsen muss. Wer an der Reihe ist, zieht ein Plättchen mit einem geheimen Zielfeld. Dann versucht er, die drei Feuerkugeln in dieses Fach zu treffen. Anschließend raten die anderen Spieler, in welches Feld er treffen wollte. Für jeden Treffer gibt es einen Punkt. Aber auch alle Spieler, die das richtige Feld getippt haben, bekommen einen Punkt. Auf Grund der Schräge der Spielfläche und der unterschiedlichen Startpositionen der Murmeln ist dies gar nicht so einfach wie es zunächst klingt. Keine Murmel nimmt den gleichen Weg und jede muss anders angestoßen werden. Diego Drachenzahn erfordert auf jeden Fall Fingerspitzengefühl. Trifft man sein Ziel konstant bekommt man die meisten Punkte. Aber man kann durchaus auch bluffen und selbst wenn man sein Ziel gar nicht getroffen hat so tun als würde man sich über sein Ergebnis freuen und so die anderen Spieler linken. Hat man natürlich dreimal getroffen werden die anderen Spieler sehr sicher das entsprechende Feld tippen.Diego Drachenzahn ist der Gewinner des Kritikerpreises „Kinderspiel des Jahres 2010“. Das Spiel überzeugt auch Spiel-Anfänger und fördert spielend das genaue Schauen und die Feinmotorik.

Titel: Diego Drachenzahn
Autor: Manfred Ludwig
Verlag: HABA
Erscheinungsjahr: 2009
Anzahl Spieler: 2-4
Altersangabe: 5
Spieldauer: ca. 15 Minuten

Wochentipp von Barbara Beine

„Die Zauberer – Das dunkle Feuer“ von Michael Peinkofer

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Die letzte Schlacht der Zauberer…

Erdwelt versinkt im Krieg. Der alles entscheidende Kampf der Elfen gegen ihre dunklen Feinden hat begonnen. Und der Zauberer Granock gerät auf der Suche nach seiner geliebten Alannah in größte Gefahr – denn er betritt als erster Mensch die legendären Fernen Gestade. Hier liegen nicht nur magische Geheimnisse und elfische Mythen verborgen, sondern auch die todbringende Wahrheit über das Schicksal von Erdwelt…

Das brandheiße Finale der dreibändige Serie um die Zauberer.

Michael Peinkofer „Die Zauberer – Das dunkle Feuer“

gekürzte Lesung von Johannes Steck

6 cd`s, 473 min mit 87 Tracks, Piper Verlag GmbH München

Tipp von Buddha

Ein absolutes „Muß“ für die Zaubereranhänger. Das letzte große Abenteuer der ehemals drei besten Freunde der Elfe Alannah, des Elfs Aldur und dem Menschen Granock. Hier an dieser Stelle wird nur verraten, daß es spannend und spektakulär wird. Und ich bedauere, dass es vorbei ist.