Archiv für den Monat Februar 2008

„Safer Internet Day“ am 12.2.2008 – Internet-Surfschein machen!

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Zum „Safer Internet Day 2008“ am Dienstag, 12.2.2008 lädt die Stadtbücherei Kinder ein, sich über den richtigen Umgang mit dem Internet zu informieren. An diesem Tag haben sie Gelegenheit, an den Internet-PCs kostenlos die Seite der Medienkompetenz-Initiative Internet-ABC aufzurufen und dort zusammen mit Jumper, Flitzi, Percy und Eddie durchs Netz zu surfen. Wer alle Fragen zu den Bereichen Chat, Sicherheit, Werbung, Suchmaschinen und E-Mail richtig beantwortet hat, wird „Supersurfer“! (Eltern dürfen sich dieser Herausforderung auch stellen!)

Der „Safer Internet Day“ ist ein von der EU initiierter Aktionstag, der zum 5. Mal stattfindet. Über viele Aktionen werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Thema „Sicheres Internet“ sensibilisiert.

Aktuelle Informationen zum Thema Sicherheit und Datenschutz im Internet bietet das Klicksafe-Konsortium. „Klicksafe“ ist der deutsche Knotenpunkt im Rahmen des „Safer Internet Programme“ der EU und fördert Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz.

Safer Internet Day

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Ausstellung: Ostereier in Kratztechnik 21.-23.2.2008

Zum 5. Mal stellt Dorothea Kokott Ostereier in der Stadtbücherei aus:
Nach alter oberschlesischer Überlieferung stellt sie Ostereier in Kratztechnik her.
In Schlesien ist es Sitte, dass Jungen am Morgen des Ostermontags die Mädchen mit Wasser begießen – dafür bekommen sie verzierte Ostereier. Das Mädchen schenkt dem Geliebten drei Eier in einem Körbchen.
Die Kratztechnik, mit der diese Eier verziert sind, ist vor allem in Oberschlesien verbreitet. Es handelt sich um eine sehr aufwändige Technik, die viel Geduld, eine ruhige Hand und zeichnerisches Können verlangt. Mit einem scharfen Gegenstand wird ein Muster in das mit Naturfarben gefärbte Ei eingeritzt, so dass auf farbigem Grund eine zarte Zeichnung entsteht. Dorothea Kokott hält sich an die überlieferten Muster: zarte, symmetrische Blumen-Motive; entwirft aber auch eigene Motive. Die Eier stammen in der Regel von den eigenen „glücklichen“ Hühnern und Gänsen, denn die Schale darf nicht zerbrechlich sein. Die Arbeit an diesen Kleinkunstwerken dauert oft mehrere Stunden.
Dorothea Kokott lernte das Verfahren als Kind von ihrem Großvater. Schon mit 12 Jahren verzierte sie die ersten Eier und erreichte großes Geschick: Es gelingt ihr, die filigranen Ornamente ohne Vorzeichnung frei Hand auf das Ei zu kratzen.
Sehen Sie einer Volkskünstlerin bei ihrer sorgfältigen Arbeit zu, erfreuen Sie sich an den herrlichen Ostereiern und finden Sie Ihr Lieblingsstück, das Sie gern auch erwerben können!
Dorothea Kokott

Osterei