Süßer Abschied

Jahrzehntelang hat sie die Stadtbücherei Soest mitgeprägt. Im April ist Frau Buff in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Um uns das Auseinandergehen ein bisschen zu versüßen, durften wir zur Abschiedsfeier einen Besuch in der „Peters SchokoWelt“ genießen. Bei einer informativen und leckeren Gruppenführung konnten wir hinter die Kulissen einer Schokofabrik schauen und die ganze Welt der Schokolade hautnah miterleben.
Vielen, vielen Dank Frau Buff!

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„Lobgesang“ auf den Buchdruck

Der Chor des Städtischen Musikvereins Soest erarbeitet zurzeit die Sinfoniekantate „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und wird ihn am 10. Juni 2018 um 18.00 Uhr aufführen. Der Komponist schrieb dieses Werk anlässlich des Gutenbergfestes zur 400-Jahr-Feier der Erfindung des Buchdrucks.

Bildung für Menschen aller Schichten durch die Verbreitung des Buchdrucks war ein Meilenstein in der kulturellen Entwicklung.

„Von der Finsternis zum Licht“ als zentrales Motiv des „Lobgesangs“ bezieht sich auf diesen weit reichenden Schritt. Bildung war damit nicht nur den Wohlhabenden möglich, auch das Volk konnte mehr und mehr daran teilhaben.

Der „Lobgesang“ führt mit seiner kraftvollen Eingangssinfonie weiter zu jubilierenden Chören und berührenden Gesangssoli. Die gesamte Sinfonie verlangt von allen Beteiligten in Vorbereitung und Aufführung große Intensität. Das Stück erschließt sich den Zuhörenden sofort, sie werden mitgenommen und getragen von der romantischen Musik.

Passend zum Anlass der Aufführung wird in diesem Blog auf einige Medien der Stadtbücherei Soest zu Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Musik aufmerksam gemacht. Da gibt es zum Beispiel das Sachbuch „Felix Mendelssohn Bartholdy“ von Konold Wulf, die CD „Lieder der deutschen Romantik“ mit Alfred Brendel und etwas für die Freunde von David Garret, die „Classic Romance“.

Der Chor möchte auch Jugendlichen den Weg in das Konzert erleichtern, unter 16jährige Jungen und Mädchen können es kostenlos besuchen. Kinder sind nicht immer von klein auf für Klassik zu begeistern, daher bietet die Stadtbücherei Soest als Einstieg die CD „Ich mag Klassik nicht – aber…“ für die jüngsten Nutzer an.

Als Vorbereitung auf das Konzert wird Herbert Beller in einem Vortrag in die Welt des großen Musikers Mendelssohn-Bartholdy einführen. Dazu gibt es ausgesucht interessantes Bildmaterial zu sehen. Diese Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 24. Mai 2018, ab 19.00 Uhr in der Musikschule in Soest. Der Eintritt ist frei.

 Barbara Burges

 

Retro-Konsole von Nintendo

Ab sofort können Büchereinutzer die Konsole Super Nintendo Entertainment System mit 21 vorinstallierten Spieleklassiker ausleihen. Das Original erschien 1992 und eroberte die Herzen vieler Gamer. Jetzt steht eine Retroversion bei uns in den Regalen, die gegen eine Gebühr von 1,50 Euro für 2 Wochen mit nach Hause genommen werden kann.
Viel Spaß …

„Der kleine Prinz“ feiert seinen 75. Geburtstag

„Der kleine Prinz“ vom französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry wurde am 06. April 1943 veröffentlicht – und feiert damit seinen 75. Geburtstag.

Fast jeder kennt sie – die Geschichte vom kleinen Prinzen. Vor 75 Jahren erschien die erste Ausgabe des weltweiten Bestsellers, der in mehr als 180 Sprachen übersetzt wurde. Das schmale Bändchen mit den kindlich anmutenden Illustrationen ist eines der meistverkauften Bücher überhaupt. Antoine de Saint-Exupéry hat die Geschichte 1943, mitten im Krieg, im Exil in den USA geschrieben. Ein Jahr später verschwand der Autor und leidenschaftliche Pilot bei einem Aufklärungsflug. Er stürzte vermutlich ab und hat den großen Erfolg des kleinen Prinzen selbst nicht mehr miterlebt.

Auch wenn der kleine Prinz kein religiöses Buch ist, geht es um spirituelle Fragen, universelle Werte und zeitlose Themen wie Respekt, Freundschaft und Tod. Dies erklärt auch den weltweiten Erfolg des Buches mit geschätzten 55 Millionen gedruckten Ausgaben.

Linktipp:
Ein Schweizer besitzt die meisten «Kleinen Prinzen» der Welt
https://www.srf.ch/kultur/literatur/der-kleine-prinz-wird-75-ein-schweizer-besitzt-die-meisten-kleinen-prinzen-der-welt

Harry Potter verzaubert die British Library

Die Ausstellung der British Library „Harry Potter. Eine Geschichte der Zauberei“ kann jetzt auch im Internet bestaunt werden. Einfach folgenden Link anklicken:

http://bit.ly/google-potter

und schon kann man in die geheimnisvolle Welt von Harry Potter eintauchen. Hunderte Stücke und Schätze aus den Büchern und Filmen können bestaunt werden. Es gibt Originalzeichnungen der Autorin J.K. Rowling, eine ursprüngliche Kurzfassung des ersten Buches aus dem Jahr 1995, einen Kräuterkunde-Kursus, einen 360 Grad Rundgang im Turmzimmer uvm.

Magische Momente mit realen Büchern können sie in der Stadtbüchererei erleben, wenn Sie die aufwendig von Jim Kay illustrierten Harry Potter Bände aufschlagen.

 

 

Der Räuberzug fährt – save the date 2.6.2018

Aus Osoblaha bekam ich via Twitter eine hübsche Information:

„Sezóna 2018 na Osoblažce se kvapem blíží! Co bude nového a jaké slavíme výročí? Dozvíte se v odkazu!

Was sagt uns das??? (Zu deutsch so ungefähr: Bald beginnt die Saison 2018! Was wird es Neues geben und wie feiern wir das Jubiläum?)

Osoblaha ist eine Kleinstadt in Nordmähren mit einem touristischen Highlight: Es ist seit Ende des 19. Jahrhunderts die Endstelle einer kleinen Schmalspurbahn. Ein Geheimtipp für Eisenbahnfreunde!

Aber nicht nur das: Osoblaha hieß zu deutsch „Hotzenplotz“ und ist damit Namensgeber für Otfried Preußlers bekannten Räuber mit der Pfefferpistole! Wie das kam, kann man auch nachlesen im Buch „Die böhmische Großmutter“ von Dietmar Grieser.